Bilderausstellung im Haus Auguste
Bilderausstellung im Haus Auguste
Bilderausstellung im Haus Auguste
Einweihung der Fotogalerie im Haus Auguste
Das Team des Sozialen Dienstes im Haus Auguste fand, das es an der Zeit war, all den schönen Erinnerungen und Momente, die wir gemeinsam mit den Bewohnern im Laufe des Jahres erlebt hatten, einen würdigen Rahmen zu geben. Wir hatten die Idee, Erinnerungsinseln für die Bewohner zu schaffen, die aus ihrem Leben im Haus Auguste berichten. So entstand das Projekt der Fotogalerien.
Das Team des Sozialen Dienstes im Haus Auguste fand, das es an der Zeit war, all den schönen Erinnerungen und Momente, die wir gemeinsam mit den Bewohnern im Laufe des Jahres erlebt hatten, einen würdigen Rahmen zu geben. Wir, das sind Petra Zellner, Mirjam Hoffmann und Manuela Burczyk, hatten die Idee, Erinnerungsinseln für die Bewohner zu schaffen, die aus ihrem Leben im Haus Auguste berichten. So entstand das Projekt der Fotogalerien.
Jeder der drei Mitarbeiterinnen erarbeitete einen Plan, wie das am Besten auf der jeweiligen Wohngruppe umzusetzen wäre. Frau Hoffmann entschied sich für Fotoleinwände im Format 1x1m für die Wohngruppe Gelb, die sie in verschiedenen Farben colourierte und mit Fotos im Wimmelbild-Stil anordnete. Frau Zellner erarbeitete einen Foto-Rahmen-Parcours für die Wohngruppe Grün. In Wohngruppe Rosa sollte eine 5 x 1,20 m pinkfarbene Wandtafel mit Holzrahmen entstehen. Die Tafel sollte aufgeteilt sein, nach den verschiednen stattgefunden Ereignissen, wie z.B. Sommerfest, Ausflüge und Kaffeefahrten. Interessanter sollte die Fotogalerie noch durch das Anbringen von Gegenständen werden, die zum Thema passten, wie z.B. eine alte Vinylschallplatte zu den Fotos des „Tanz-Cafés“.
Alle Galerien sollten auf Augenhöhe der Bewohner, direkt über dem Handlauf angebracht werden, so dass sie für die Bewohner auch gut nutzbar sind. Schon die Vorbereitungen, wie das Streichen der Wände oder die Fotos laminieren, stießen bei den Bewohnern auf großes Interesse. Beim gemeinsamen Auswählen der Fotos, erkannte sich der ein oder andere wieder und es gab Kommentare wie „Oh Gott, wie sehe ich denn da aus, die Frisur sitzt ja gar nicht“ oder „Café Okerterrassen, ja das kenne ich, da wohne ich um die Ecke“. Sehr nett war auch „Der Zauberer war gut, aber wieso hat er denn die „Meckertante“ nicht weggezaubert?“ So füllte sich nach und nach die Fotogalerie und alle Anstrengungen sind vergessen, wenn ich heute die Bewohner davor stehen sehe und beobachten kann, wie sie alles genau studieren und Kommentare abgeben. Selbst eine Bewohnerin, die schlecht sehen kann, kommt zu uns und fragt, auf welchem Foto sie zu sehen sei.
Nach der Fertigstellung fand dieses Projekt seinen krönenden Abschluss in einer Einweihungsfeier. Die Bewohner halfen auch hier bei den Vorbereitungen. Es wurden Käsespieße zubereitet, der Sekt kaltgestellt und mit Luftballons dekoriert. Natürlich wurde auch die Prominenz eingeladen, wie man auf den Fotos erkennen kann. Mittlerweile sind diese Erinnerungsinseln ein Ort der Begegnung geworden, an dem sich an das „Miteinander“ oder sich an das damals, wir z.B. die „Okerterrassen“, erinnert wird. Manuela Burczyk Haus Auguste
